Was kostet ein barrierefreier Badumbau?
Eine ehrliche Antwort aus der Ferne gibt es nicht — aber man kann genau sagen, wovon es abhängt.
Warum hier keine Preisliste steht
Zwei Bäder mit denselben Quadratmetern können sich im Preis um ein Vielfaches unterscheiden. Wer Ihnen ohne Blick auf das Objekt eine Summe nennt, rät. Wir tun das nicht — und Sie sollten einem Angebot misstrauen, das ohne Ortstermin entsteht.
Wovon es tatsächlich abhängt
- Grundriss und Türen. Muss eine Wand versetzt, eine Tür verbreitert oder die Anschlagrichtung geändert werden, ändert das die Statik der Kalkulation, nicht nur die Optik.
- Leitungen. Bleiben Zu- und Abwasser an Ort und Stelle, wird es überschaubar. Wandert das WC, wird es teurer — und im Altbau manchmal aufwendig.
- Boden und Abdichtung. Die bodengleiche Dusche entscheidet sich an der Aufbauhöhe: wie viel Estrich liegt, wie viel Gefälle geht, wie wird abgedichtet.
- Substanz. Was unter alten Fliesen zum Vorschein kommt, sieht man vorher nicht immer. Feuchte Stellen und alte Elektrik gehören zu den häufigsten Überraschungen.
- Ausstattung. Armaturen, Haltegriffe, Duschsitz, Fliesenformat — hier bestimmen Sie die Spanne selbst.
Was wir stattdessen liefern
Einen Kostenvoranschlag nach Ortstermin, der die Positionen einzeln ausweist. Den brauchen Sie ohnehin: die Pflegekasse will ihn sehen, bevor sie einen Zuschuss bewilligt (was die Pflegekasse zahlt).
Ein Hinweis, der Geld spart
Klären Sie die Förderung, bevor Sie beauftragen. Ein bewilligter Zuschuss der Pflegekasse von bis zu 4.180 Euro verändert die Rechnung spürbar — nachträglich gibt es ihn in aller Regel nicht mehr.

